Die
Indikationsstellung zur
stationären Psychotherapie erfolgt
im wesentlichen durch unsere Institutsambulanz.
Behandlungsschwerpunkte sind:
- depressive Verstimmungen
- Angststörungen und Phobien
- Belastungs- und Anpassungsstörungen,
Lebenskrisen
- Störungen der Beziehungen und der
Sexualität
- Störungen der
Persönlichkeitsentwicklung
- chronische Schmerzen
- somatoforme Störungen (körperliche
Beschwerden ohne
nachweisbare körperliche Ursache)
- Essstörungen (Anorexie, Bulimie und binge eating)
- psychosomatische Krankheiten, das sind
Krankheiten, bei welchen seelische
Belastungen eine wesentliche Rolle spielen
(unter anderem Asthma, Bluthochdruck und
Herzkrankheiten, chronische
Magengeschwüre, chronisch-entzündliche
Darmerkrankrankungen und manche Hauterkrankungen)
- körperliche
Grunderkrankungen
mit im Krankheitsverlauf
auftretenden psychischen Komplikationen oder
Belastungen, z. B. Ängste und Depressivität bei
Krebserkrankungen.
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Die Station verfügt
insgesamt
über eine Kapazität von 18
Betten. Das Behandlungskonzept ist in seinem Schwerpunkt
psychodynamisch
orientiert, wobei jedoch ergänzend verhaltenstherapeutische
Angebote
integriert werden. Diese erfolgen u.a. in der Form von spezifischen
Gruppenprogrammen
(z.B. bei Essstörungen, Angst- und Somatisierungsstörungen).
Neben
den psychodynamischen und verhaltenstherapeutischen
Gruppentherapien
und Einzelbehandlungen werden zusätzlich Musiktherapie, Gestaltungstherapie,
Rollenspiel und Sporttherapie sowie auch soziales Kompetenztraining
angeboten. Die Körpertherapie umfasst Kommunikative
Bewegungstherapie
sowie Einzelbehandlungen (z.B. Körperwahrnehmungsübungen). Als
Entspannungsverfahren werden Autogenes Training und Progressive
Muskelrelaxation
vermittelt. Alle stationären Prozesse sind in einem integrativen
Gesamtkonzept
zusammengefasst. |
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